Aktuell
Informationen und Anmerkungen zum ersten Bauabschnitt
Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, liebe Leute,
nun ist’s soweit: Unsere Straße ist Baustelle, pünktlich nach dem WM-Taumel. Wird von 2 Seiten in die Zange genommen – auf der einen Seite beginnt die Sanierung des Bürgersteiges, auf der anderen wühlen sich die Wasserbetriebe durch die Fahrbahn und verlegen ein meterdickes Abwasserrohr. Gleichzeitig muss gewährleistet sein, dass die Feuerwehr in beiden Richtungen die Straße verlassen kann. Das alles brachte einige Komplikationen mit sich – besonders wegen (der beim Workshop und der Treffen danach unvorhergesehenen) Beteiligung der Wasserbetriebe. Deshalb kam es u.a. zu der teilweisen Einbahnstraßenregelung in der Straße und dem (vorübergehenden) „Rückbau“ einiger Gehwegvorstreckungen.
Es gibt eine Baustellenkoordination (ARGE), in welche BIOS/Bürgersteig e.V. leider nur recht mittelbar eingebunden sind; wir stehen aber in mehr oder minder ständigen Kontakt mit dem Bauherren (S.T.E.R.N.). Hinsichtlich des Baubeginns haben wir am Donnerstag, dem 8.7., u. a. nochmal besprochen, welche Kübel abgerissen werden müssen, welche Gehölze umgesetzt werden und welche mehr oder minder problemlos zu ersetzen sind.
U. a. haben wir erreicht, dass zwei der Korkenzieherweide als Bäume erhalten bleiben – wenn denn die eine vor der 42 im Oktober in den Hirschhof umgesetzt werden kann (dennoch streben wir deren Erhalt an Ort und Stelle an – vielleicht lässt sich ja mit dem Denkmalsschutz noch was deichseln…). Die Chancen dafür stehen nicht schlecht. Die andere vor der 48 bleibt samt Kübel in jedem Falle bestehen.
Etwas problematischer ist der Erhalt der Blutpflaume vor dem „Kauf Dich glücklich“; die Situation an diesem Ort verlangt es, dass sie um mehrere Meter versetzt werden muss. Deren Umsetzung im Hochsommer ist ein hohes Risiko; deshalb wird der Gehwegbereich vor der 44 dem 2. Bauabschnitt im Herbst zugeschlagen. Dennoch muss möglicherweise aber eine Ersatzpflanzung einkalkuliert werden.
Die Blutpflaume vor der Oderberger 53 bleibt erhalten, ebenso die „Kommunistenkübel“ mit Mandelbäumchen, Korkenzieherweide, Zierapfel etc., die mit den Rotdornen in einer Reihe stehen. Auch das kleine Beet (ehemalige Baumscheibe) vor der Kietzkantine wird nicht entfernt. Geplant ist auch der Weiterbestand der „Amtshochbeete“ vor der Oderberger 42, dem „Nemo“ und dem „Kauf Dich Glücklich“. Hier besteht noch Klärungsbedarf, inwieweit wegen der Gehwegsanierung ein Teilrückbau erfolgen soll – bzw. ein solcher überhaupt notwendig ist. Auch gibt es noch Klärungsbedarf mit dem Naturschutz- und Grünflächenamt, wie mit den Hochbeeten weiter verfahren werden soll, da das Amt nicht weiter für deren Pflege und deren Verkehrssicherheit zuständig sein will.
Dass die Kübel auf dem Unterstreifen abgebrochen wurden (und werden), liegt daran, dass dort Leitungen verlegt werden bzw. zugänglich bleiben müssen. Der Kübel vor der Oderberger 45 mit dem Haselstrauch wurde abgerissen, da dieser baufällig war und der Platz möglicherweise für die zu verpflanzende Blutpflaume vor dem „Kauf Dich Glücklich“ benötigt wird.
Wegen der Fahrbahnverlegung ist ein Kronenschnitt an der Eiche vor der Oderberger 36 und den Kastanien vor dem „Kauf Dich Glücklich“ erforderlich, den eine Spezialfirma ausführen wird. Auch der Fahrbahnverlegung wegen mussten die Gehwegvorstreckungen vor den Häusern 31/34, 27/36, 22/41 und 18/44 beräumt werden. Da die dortigen Bordsteine mussten, konnten die dort vorhandenen Sträucher nicht erhalten bleiben – die Bordsteine hatten ein Betonfundament, an das auf anderem Wege nicht heranzukommen war.
In jedem Falle werden wir uns vehement für würdigen Ersatz der verloren gehenden Gehölze und anderen Anpflanzungen einsetzen. Dafür wird zurzeit ein Pflanzkonzept erarbeitet, in welchem die betroffenen Sträucher, Stauden und anderen Anpflanzungen ersetzt werden. Dennoch hat der Erhalt der Anpflanzungen für uns nach wie vor höchste Priorität. Außerdem werden ja auch noch zusätzliche Grünflächen geschaffen… ;o)
An dieser Stelle sei uns noch eine kurze persönliche Anmerkung gestattet: Dass wir hier inzwischen so viel über Abbruch, Rückbau und Ersatz schreiben müssen, liegt an den Wasserbetrieben, die als nun wirklich unvorhergesehene Komponente in den Bauablauf hinzugekommen sind. Das ist für uns äußerst unerfreulich, da auf diese Art und Weise einiges verloren geht, was uns doch sehr am Herzen lag – und der im Bezirksamt dereinst beschlossene Erhalt von „90 Prozent des bereits vorhandenen Straßenbegleitgrüns in seiner derzeitigen Form“ wohl nicht mehr zu gewährleisten ist.
Solltet Ihr Fragen, Anregungen, Hinweise zum aktuellen Baugeschehen haben, gibt es die „Kummernummer“ von Frau Kinner, der Oberbauleiterin der ARGE (0176 100 288 19). Wenn’s ganz akut ist und „brennt“, könnt Ihr Euch auch an Frank Möller oder Oskar Neumann (0179 106 50 39) wenden; beide haben den „direkten Draht“ zum Polier. Dessen Telefonnummer wird aber nicht weiter gegeben. Dahingehend ganz wichtig: Auch wir können nur fragen und sind in keiner Weise weisungsberechtigt!
Und abschließend noch eine kleine Bitte im Umgang mit den Bauarbeitern: Die Sanierung einer Straße mit Bürgerbeteiligung ist auch für sie eine völlig neue Situation. Deshalb: Der Ton macht die Musik. Seid freundlich, tolerant. Kritisiert nicht nur, sondern unterstützt sie auch, sofern es möglich ist – und sei es mit „’nem Kaffe“ oder dergleichen.
Zeigt Ihnen, dass wir keine „Spinner“ und sie willkommen sind. :o)
Bernd Krüger
Oskar Neumann
P.S.: Die Pläne zur denkmalgerechten Sanierung der Straße können hier runtergeladen werden.
Impressionen, Schäden und andere Auffälligkeiten bei der Sanierung
Re: Sammlung für die Stadtmission
Liebe Mitbewohner der Oderberger Straße,
wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei Euch allen für Eure Unterstützung an dem von uns initiierten Projekt, der Sammlung von Sachspenden für die Berliner Stadtmission, bedanken. Wir waren angenehm berührt von dem Engagement derjenigen, die sich mit Liebe und Bedacht an dieser Aktion beteiligt haben. Wie angekündigt haben wir die Spenden am Sonntag den 20.12.2009 in die Stadtmission am Ostbahnhof gebracht. Unsere Initiative wurde mit rührendem Respekt ob seiner privaten Organisation gelobt. Diese Aussage sowie das zahlreiche positive Feedback haben uns motiviert einen ähnlichen Aufruf im nächsten Jahr zu wiederholen. Vielleicht seid Ihr dabei?!
Vielen Dank nochmal und Euch allen frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.
Liebe Grüße,
Elisa Brückner und Christian Rohr aus der Oderberger Straße 15
Sammlung für die Stadtmission
Elisa Brückner und Christian Rohr sammeln am 18. und 19.12.09 Lebensmittel- und andere Sachspenden für die Berliner Stadtmission in der Straße. Kontakt:
Elisa Brückner (0176 4000 7449)
Christian Rohr (0173 61 52 144)
E-Mail: rohr‐christian@web.de
Näheres kann Flyern an den Hauseingängen entnommen werden, deren Inhalt gibt es hier auch als Download (99,7 kB).
Bitte beteiligt Euch.
Es ist für einen guten Zweck.
Baubeginn auf dem "Hirschhof"
Der Hirschhof, Grünfläche und Spielplatz in der Oderberger Straße 19 soll im Zeitraum von 2009 bis 2011 gestaltet und erweitert werden. In den Jahren 2009 und 2010 finden Abbruchmaßnahmen und eine Altlastensanierung statt. Im Jahr 2011 folgt die Gestaltung der Flächen. In Kürze beginnen die vorbereitenden Maßnahmen, zu denen auch die Abbruchmaßnahmen gehören. Ab 20.November 2009 wird ein Bauzaun aufgestellt.
Zu diesem Zeitpunkt werden keine Stellplätze auf dem Grundstück mehr zur Verfügung stehen, die Zufahrt wird geschlossen. Auch die Zugänglichkeit zum bestehenden Hirschhof-Spielplatz wird während der Abbruchmaßnahme aus Sicherheitsgründen zeitweise eingeschränkt.
Für weitere Informationen kann man sich bitte an folgende, vom Bezirksamt
Pankow, Amt für Umwelt und Natur, beauftragte Büros wenden:
S.T.E.R.N. GmbH
Sanierungsbeauftragte für die Sanierungsgebiete
Prenzlauer Berg in Pankow
S.T.E.R.N. GmbH
Tel.: 44 36 36-30
Fugmann Janotta BDLA
Büro für Landschaftsarchitektur und
Landschaftsentwicklung
Büro Fugmann Janotta
Tel.: 70 01 196-0
Lösungsstrategie zur Pflege individuellen Grüns in der Stadt
Die Aufteilung („Parzellierung“) der Oderberger in gartenähnliche Bereiche mit unterschiedlichster Bepflanzung ist einmalig in Berlin und soll unbedingt erhalten bleiben.
Wir wollen aber nicht nur gegenüber einer mehr und mehr überlasteten Verwaltung fordern, sondern uns Lösungsmöglichkeiten überlegen, damit selbstbestimmter Lebensraum wieder zugelassen wird: Wir bieten hier ein neues, zukunftsweisendes Modell von Bürgerbeteiligung an – ein Kataster der Patenschaften:
Das bedeutet, jeder kann Pate werden und ein bestimmtes Stück Oderberger "adoptieren", pflegen und bepflanzen. Als Pflanzflächen wird ein Modul für zusammensetz- und auseinandernehmbare mobile Hochbeete entwickelt.
Das Modell sieht außerdem vor, daß der Verein "Bürgersteig e.V." Mittler und Vertragspartner zwischen Verwaltung und Bürgern ist. Dadurch ist z.B. die Pflege von Grünflächen auch nach Wegzug eines Paten garantiert. Wir entwickeln derzeit außerdem Mustervereinbarungen und eine Broschüre mit Pflanz-und Pflegetips.
mehr Infos zur Idee findet ihr hier:
Interview Kataster der Patenschaften mit Prof. Rainer W. Ernst
auch hier brauchen wir Eure Unterstützung – MACHT MIT! – Jeder Interessent ist willkommen!
Netzwerk-Bildung der Berliner Bürgerinitiativen
Berliner Bürgerinitiativen stoßen immer wieder auf die gleichen Schwierigkeiten im Dschungel von amtlichen und politischen Prozeßfindungen.
Um zukünftig gesellschaftliche Verantwortung besser durchsetzen zu können, Erfahrungen auszutauschen, wirksamer in der Öffentlichkeit aufzutreten und sich gegenseitig rechtliche Tips zu geben wurde Ende 2008 ein Bürgerinitiativen-Forum gegründet, daß in Zukunft alle interessierten Initiativen und Verbände berlinweit... vernetzt.
mehr unter: bin-berlin.org
bereits teilnehmende Initiativen:
AnliegerInitiative Marthashof, AI Hirschhof, BI Kastanienallee, BI Kastaniengärten, BI Wasserturm, B.I.R.D.S. – Bürgerinitiative Rettet die Straßenbäume, BIOS, Bürgerverein Gleimviertel, Bürgerinitiative Brüsseler Kiez, Bürgervertretung Rosenthaler Vorstadt, BV SpV – Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt, Freunde des Mauerparks e.V., Initiative CARambolagen, Initiative "Mediaspree versenken", SpreepiratInnen, Netzwerk der Grüninitiativen Prenzlauer Berg, Leute am Teute e.V., Wriezener Freiraumlabor
weiterlesen bei BIOS Rückblick
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Termine
Hier findet Ihr alle Termine rund um die Bürgerinitiative. Termine zur Kunst stehen bei Kunst Termine
Jeden ersten Sonntag im Monat findet ein BI Netzwerktreffen statt
nächstes BI Netzwerktreffen
01.08.10 --- 18.00 Uhr
Bürgersteig e.V.
im Stadtbad Oderberger Straße 57
rechter Eingang
Jeden ersten Dienstag im Monat findet ein Treffen der BIOS statt
Protokolle hier...
nächstes BIOS -Treffen
21.07.10 --- 20.00 Uhr
Bürgersteig e.V.
im Stadtbad Oderberger Straße 57
rechter Eingang
Jeden ersten Mittwoch im Monat findet ein Treffen der Arbeitsgruppe Bauplanung statt
Protokolle hier...
In dieser Arbeitsgruppe werden voraussichtlich vertreten sein: Mitglieder der BIOS und des Bürgersteig e.V., Mitarbeiter des S.T.E.R.N., das Planungsbüro und die Bauleiterin der Sanierungsarbeiten.
nächstes Treffen der Arbeitsgruppe Bauplanung
04.08.10 --- 19.30 Uhr
Bürgersteig e.V.
im Stadtbad Oderberger Straße 57
rechter Eingang
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